Firsttrimesterscreening, Nackenfaltemessung
Das Ersttrimesterscreening ("Nackentransparenztest")hat sich in den letzten Jahren zum wichtigsten nicht-invasiven Untersuchungsverfahren in der Frühschwangerschaft entwickelt. Das Prinzip des Tests beruht dauf, drei individuelle kindliche Parameter zu bestimmen: Nackenfalte, freies ßHCG und Papp-A. Die Nackenfalte (Nackentransparenz, NT) ist eine Flüssigkeitsansammlung im Nacken, die bei jedem Feten vorhanden ist. Eine normale Nackentransparenz bedeutet ein niedriges Risiko bezüglich schwerer Chromosomenstörungen. Papp-A und freies ßHCG sind zwei aus der Plazenta stammende Hormone, die aus dem mütterlichen Blut bestimmt werden.Unter Berücksichtigung des mütterlichen Alters und der Schwanderschaftswoche sowie der oben genannten drei Parameter (NT + Serumbiochemie)wird eine individuelle Risikoeinschätzung bezüglich Dow-Syndrom (Trisomie 21, "Mongolismus") sowie Trisomie 13 und Trisomie 18 vorgenommen. Wird ein erhöhtes Risiko ermittelt, so sollte eine Chromosomenanalyse im Fruchtwasser den Verdacht beweisen oder widerlegen.
Neben der NT-Messung erfolgt außerdem eine detaillierte Untersuchung der fetalen Strukturen, des Nasenbeins, der rechten Herzklappe,sowie das Blutflußverhalten vor dem kindlichen Herzen.
Das Firsttrimesterscreening ist ein ideales, weil früh einsetzbares und hochsensibles test zur Entdeckung genetischer und körperlicher Störungen.
Der Test ist zeitlich limitiert. Er wird von Mitte 12. SSW bis Ende 14. SSW durchgeführt.
Bitte beachten Sie: diese Leistung wird nicht von den Kassen bezahlt und wird deswegen als Selbstzahlerleistung angeboten